Freischankflächen sollen bleiben

Seit 1. Mai 2014 gilt eine veränderte Sondernutzungsverordnung für die Freischankflächen in München.

Die einzuhaltenden Abstände zu Fahrradwegen und zum Gehwegrand werden in der neuen Verordnung vergrößert, so dass die Freischankflächen stark eingeschränkt werden.

 

Vielen Wirten und Geschäften ist es mit dieser Regelung nicht mehr möglich, draußen eine angemessene Bestuhlung bzw. eine Auslage anzubieten.

Bis 1. Mai 2016 gab es für bereits vorhanden Freischankflächen eine Kulanzregelung, die ab diesen Sommer jedoch nicht mehr gilt. Nachdem diese Kulanzregelung ausgelaufen ist, kontrolliert die Landeshauptstadt München nun aktiv und zahlreich mit Zollstock die genaue Einhaltung der neuen Abstände. Viele Wirte müssen ihre Bestuhlung nun teilweise oder ganz entfernen.

 

Die Freischankflächen haben für die Münchner Wirte eine sehr hohe wirtschaftliche Bedeutung. Denn auf Grund der extraordinären Pachtkosten ist der zusätzliche Umsatz im Sommer für viele Wirte der einzige Weg ihre Betriebskosten zu decken.

 

Auch das lebendige Straßenbild leidet. Es kommt zu einer Verödung der Wohnviertel, worunter auch die lokalen, kleinen Einzelhändler leiden.

 

Unsere Bürgerinitiative hat sich daher das Ziel gesetzt, den dauerhaften und uneingeschränkten Erhalt (sog. Bestandsschutz) aktuell genehmigter Flächen sowie eine dauerhafte Änderung der Sondernutzungsregulierung der Stadt München zu erreichen, um eine bessere Ausgangssituation für alle Interessensgruppen zu schaffen.

 

Wenn Sie weiterhin in der Sonne entspannt einen Kaffee oder ein Bier trinken wollen - und zwar mit Tisch vor dem Stuhl - dann unterschreiben Sie diese Petition.

Auszug aus der Richtlinie der Stadt München, Stand 1. Mai 2014

Mindestdurchgangsbreiten:

 

Um ein Durchkommen für den Verkehr sicher zu ermöglichen, muss zwischen

der Sondernutzung und dem Gehsteigrand mindestens 1,60 Meter Platz bleiben. Grenzt an den

Gehsteig ein Radweg, müssen mindestens 1,90 Meter frei bleiben, bei einem Parkbereich mit Schräg- und
Senkrechtparkern mindestens 2,30 Meter.


Stellungnahme zum Bericht der SZ am 15.5.2017

Am 15. Mai 2017 erschien in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel zu den Freischankflächen (Link: www.sueddeutsche.de). Unsere Stellungnahme zu diesem Artikel finden Sie nebenstehend als PDF.

 


hier geht's zur online-petition


Kontakt

Bürgerninitiative zum Erhalt der Freischankflächen in München

Florian Heindl

Keuslinstraße 6

80796 München

info@draussen-in-muenchen.org

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Konzeption und Umsetzung Webseite: www.2upgrade.biz